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Sonderausstellungen Upcoming and running exhibitions
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Verso: Geschichten von Rückseiten

Von/from: 01.02.2025 Bis/until: 08.02.2026
NEUBAU
Kurator: Bodo Brinkmann
Haben Sie sich je gefragt, was hinter einem Gemälde verborgen sein könnte? Die Ausstellung Verso präsentiert die Rückseiten von Kunstwerken vom 14. bis zum 18. Jahrhunderts und zeigt die verborgenen Ansichten, die normalerweise nur Kurator:innen und Restaurator:innen vorbehalten sind.
Die Ausstellung bringt die Geschichte der Kunstwerke ans Licht, bevor sie ihren Platz im Museum gefunden haben. Sie offenbart, in welchen anderen Kontexten und Funktionen sie verwendet wurden. Zu sehen sind zum Beispiel Flügelaltäre, die dem Kirchenkalender folgend auf- und zugeklappt wurden, Wappen von ehemals Besitzenden oder Bildträger, deren Rückseite wiederverwendet wurden. Ebenso gibt es ein doppelseitiges Werbeschild von Ambrosius und Hans Holbein dem Jüngeren und Werke, die eigens so konzipiert wurden, dass man sie drehen und wenden kann. "Verso" ermöglicht neue Perspektiven auf Kunstwerke sowohl von berühmten Künstlern wie Hans Baldung genannt Grien, Lucas Cranach und Konrad Witz als auch von anderen, welche einen zweiten Blick verdient haben.
Veranstalter / Institution
Kunstmuseum Basel (Haupthaus u. Neubau)
St.-Alban-Graben 16
CH 4010 Basel
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AUFGETAUCHT – Philipp Klein im Kreis der Impressionisten

Von/from: 21.09.2025 Bis/until: 06.04.2026
Gemeinsam mit dem Landesmuseum Hannover würdigen die Reiss-Engelhorn-Museen den zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstler in einer Ausstellung. Philipp Klein wurde 1871 in Mannheim geboren. Neben den großen Kollegen wie Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt schuf der früh verstorbene Künstler ein vielbeachtetes Werk. 1892 ging er nach München, um sich vorwiegend autodidaktisch seiner künstlerischen Ausbildung zu widmen. Sein Weg führte ihn mit so unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern wie Paula Modersohn-Becker, Wassily Kandinsky oder Edvard Munch zusammen. Als Mitglied der Münchner und Berliner Secession gehörte er zum Kreis der Impressionisten, dem er auch freundschaftlich verbunden war.
Die Ausstellung präsentiert ca. 100 Werke von Philipp Klein, vereint mit Künstlern und Künstlerinnen aus seinem Umfeld. Neben der bekannten Männerrunde sind ebenso vielversprechende Zeitgenossinnen dieser Epoche vertreten. Angelehnt an die gemeinsamen Ausstellungen in München und Berlin als führende Kunstzentren, sind sie erstmals in dieser Konstellation wieder zu sehen. Präsentiert werden Landschaften, Porträts und Stillleben als herausragende Gattungen des Impressionismus. Mit eindrücklichen Momentaufnahmen im flirrenden Spiel von Farbe und Licht erwarb Philipp Klein einst große Anerkennung. Das Interesse dafür soll durch Ausstellung wie Katalog erneut geweckt werden.
Veranstalter / Institution
Museum Peter & Traudl Engelhornhaus
D5
DE 68159 Mannheim
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Carl Schuch und Frankreich

Von/from: 24.09.2025 Bis/until: 01.02.2026
Carl Schuch ist vielleicht der bekannteste „Unbekannte“ der Malerei des 19. Jahrhunderts und gilt seit Langem als Geheimtipp. Seine Kunst ist eine Entdeckung. Als rastloser Kosmopolit löste er sich früh von nationalen Zuschreibungen und widmete sich kompromisslos der Malerei. Zu Lebzeiten war er der Öffentlichkeit kaum bekannt, doch nach seinem Tod erkannte die Kunstwelt schnell die Qualität seines Werks, bevor es später wieder in Vergessenheit geriet.
Schuchs Malerei entfaltet eine stille, aber eindrucksvolle Kraft. Seine Arbeit zeichnet sich durch eine feine Farbnuancierung, eine außergewöhnliche Sensibilität für Licht und Atmosphäre sowie einer intensiven Suche nach künstlerischer Wahrhaftigkeit aus. Er verweigerte sich jeder stilistischen Einordnung und entwickelte eine unverwechselbare Bildsprache.
Diese Ausstellung ist mehr als eine Hommage. Sie zeigt Carl Schuch als einen Künstler, der mit seinem europäischen Blick und seiner unbeirrbaren Haltung ein eigenständiges Kapitel der Kunstgeschichte schrieb. Aktuelle kunsttechnologische Untersuchungen vertiefen das Verständnis seiner Arbeitsweise und eröffnen neue Perspektiven auf sein Werk. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in der Ausstellung anschaulich und nachvollziehbar präsentiert. Mit „Carl Schuch und Frankreich“ lädt das Städel Museum zu einer Entdeckungsreise ein, die den künstlerischen Kosmopoliten und seine beeindruckende Bildwelt ins verdiente Licht rückt.
Kuratoren
Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum)
Juliane Betz (stellv. Sammlungsleiterin Kunst der Moderne, Städel Museum)
Neela Struck (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kunst der Moderne, Städel Museum)
In Zusammenarbeit mit Dr. Roland Dorn (Autor des Werkverzeichnisses Carl Schuch)
Veranstalter / Institution
Städel Museum
Dürerstr. 2
DE 60596 Frankfurt
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Cézanne, Monet, Renoir: Französischer Impressionismus aus dem Museum Langmatt

Von/from: 26.09.2025 Bis/until: 08.02.2026
Mit der Präsentation von ausgewählten Werken aus der Sammlung des Museum Langmatt zeigt das Belvedere eine der frühesten und zugleich umfangreichsten privaten Sammlungen des französischen Impressionismus in der Schweiz.
Die Jugendstilvilla Langmatt war nicht nur Wohnsitz von Jenny und Sidney Brown, sondern auch Ort gelebter privater Kunstleidenschaft. Die vom Ehepaar Brown ab etwa 1907 verstärkte Sammeltätigkeit mit Schwerpunkt auf französische Kunst beginnt mit dem Erwerb eines Ölbildes von Paul Cézanne, eines Gemäldes von Claude Monet und Bildern u.a. von Mary Cassatt, Camille Pissarro und Auguste Renoir. Besonderes Interesse widmen die Browns dem Künstler Pierre-Auguste Renoir, der mit einem umfangreichen Konvolut an Gemälden in der Sammlung vertreten ist. Die besondere Qualität der Sammlung spiegelt sich auch in der Gruppe von herausragenden Werken Camille Corots wider.
Systematisch erwerben Jenny und Sidney Brown über viele Jahre hinweg eine zwar dem persönlichen Geschmack entsprechende, in ihrer Breite jedoch repräsentative Sammlung französischer impressionistischer Kunst und ihrer Vorläufer. Die Sammeltätigkeit zeigt nicht nur die private Leidenschaft des Ehepaares, sondern muss auch im Kontext der Neuorientierung und Modernisierung des Selbstbildes des schweizerischen industriellen Großbürgertums gesehen werden.
Kuratiert von Alexander Klee.
Veranstalter / Institution
Unteres Belvedere
Rennweg 6 a
AT 1030 Wien
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Malerin Michaelina Wautier

Von/from: 30.09.2025 Bis/until: 22.02.2026
Wir feiern eine der faszinierendsten Künstlerinnen des 17. Jahrhunderts: Michaelina Wautier, die aufregendste kunsthistorische Wiederentdeckung der letzten Jahrzehnte. Diese umfassende Schau bietet erstmals Gelegenheit, nahezu das gesamte Œuvre dieser außergewöhnlichen Malerin zu entdecken – und es auf Augenhöhe mit Größen wie Peter Paul Rubens und Anthonis van Dyck zu erleben.
Michaelina Wautier gilt heute als eine der bedeutendsten Malerinnen ihrer Zeit. In einer Epoche, in der sich Künstlerinnen vorwiegend mit Stillleben- oder Genremalerei beschäftigten, fand Wautier selbstbewusst auch mit anspruchsvoller Historienmalerei Anerkennung.
Die Ausstellung bietet einen zeitgenössischen weiblichen Blick auf sowohl traditionelle als auch innovative Bildthemen und den männlichen Körper.
Veranstalter / Institution
Kunsthistorisches Museum
Burgring 5
AT 1010 Wien
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