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Sonderausstellungen Upcoming and running exhibitions
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7 gefunden / found
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Jugendstil aus Nürnberg

Von/from: 27.02.2025 Bis/until: 01.07.2026
ACHTUNG: Das Ausstellungsende ist noch nicht bekanntgegeben.
Neue Auswahl aus der Nürnberger Jugendstil-Sammlung Pese
In Nürnberg gab es um 1900 eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Kunsthandwerkern, Gestaltern und kunstorientierten Fabrikanten.
Den Anfang machte 1897 die Keramikfabrik von Johann von Schwarz. Ihr künstlerischer Leiter wurde in diesem Jahr der junge Münchener Bildhauer Carl Sigmund Luber (1868-1934). Luber entwickelte eine phantasiereiche Produktpalette von Gegenständen in perfekt ausgeführter Unterglasurmalerei.
1899, folgte die Metallwarenfabrik von Walter Scherf (1875-1909). In ihr wurden Zinngusswaren hergestellt, die hinsichtlich ihrer künstlerischen und handwerklichen Qualität jedem Vergleich mit den Erzeugnissen der anderen Produzenten dieser Art des In- und Auslands zu jener Zeit standhalten.
Weitere wichtige Nürnberger Werkstätten und Betriebe waren Ignaz Bing, Johann Brand & Stauch, Simon Felsenstein & Sigmund Mainzer, Franz Kainzinger, Emil Kellermann, Friedrich Müller und Georg Friedrich Schmitt.
Ab 1901 veranstaltete das Bayerische Gewerbemuseum kunstgewerbliche Meisterkurse, um Nürnberger Kunsthandwerker mit der Formensprache des nun modernen Jugendstils bekannt zu machen. Dank dieser Initiative kamen bis 1913 herausragende Designer jährlich für einige Wochen nach Nürnberg. An diesen Kursen nahmen auch Frauen teil, die sich vor allem mit textilen Arbeiten beschäftigten. 1906 schließlich waren andere künstlerische Ausdrucksformen gefunden, und der Jugendstil kam zu seinem Ende – nicht nur in Nürnberg.
Die Sonderpräsentation stammt aus der Privatsammlung von Maria und Dr. Claus Pese. Diese wurde 2016 der Stadt Nürnberg für ihre Museen übergeben wurde und bietet einen repräsentativen Querschnitt durch die Fülle und Vielfalt des Nürnberger Jugendstils in seinen Formen und Dekoren.
Bis voraussichtlich Mitte 2026 muss das Museum Industriekultur – die eigentliche "Heimat" der Nürnberger Jugendstilsammlung von Maria und Dr. Claus Pese – wegen umfangreicher Sanierungs- und Umbauarbeiten geschlossen bleiben. Bis zum Beginn dieser Baumaßnahme wurde hier die Geschichte des Nürnberger Jugendstils in einer eigens für die Sammlung Pese entwickelten begehbaren Großvitrine mit einer jährlich wechselnden Auswahl von exquisiten Objekten beleuchtet.
Dank einer Kooperation mit dem Museum Tucherschloss ist es möglich, die Zeit bis zur Wiedereröffnung des Museums Industriekultur mit einer kleinen Interimspräsentation ebenfalls wechselnder Jugendstil-Schätze im Foyer des Schlosses zu überbrücken.
Veranstalter / Institution
Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal
Hirschelgasse 9-11
DE 90403 Nürnberg
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FAHRRAD & HUMMER: Funkelnder Baumschmuck aus Gablonz

Von/from: 24.09.2025 Bis/until: 01.02.2026
Eine beeindruckende Auswahl von Hunderten Objekten aus der Sammlung Waltraud Neuwirth aus der Blütezeit des Gablonzer Christbaumschmucks zwischen den 1920er und 1980er Jahren verwandelt den Kunstblättersaal in einer Gestaltung der Designerin Johanna Pichlbauer in einen glitzernden Kosmos.
Zwischen Manufaktur und Serienproduktion entstanden auf der Basis alter Glasmachertradition in böhmischen Werkstätten rund um das Zentrum Gablonz fragile Kunstwerke von beeindruckender stilistischer Vielfalt. In technischer Virtuosität aus zarten Glasstäbchen, kunstvoll gerundeten Bangles, komplexen Hohlglasgebilden, innenvergoldeten oder -versilberten und gedrehten Glasperlen gefertigt, wurden diese bald zum globalen Exportschlager – und zum Kultobjekt für Sammler*innen, Designliebhaber*innen und alle, die sich für kunstvoll verpackte Sehnsüchte begeistern.
Das Besondere: Hier hängen nicht nur Engel und Sterne, sondern es überraschen Miniaturen des Alltags – von Flugzeugen, Rechenschiebern und Handtaschen bis hin zu Spinnen und Fröschen. Diese einzigartigen Schmuckstücke verzaubern alle, auch jene, die sonst mit der festlichen Tradition wenig anfangen können. Ein Besuch verspricht daher das ideale Weihnachts-Museumsdate – voller Vorfreude, Glanz und Überraschungen.
Diese außergewöhnliche Privatsammlung wurde dem MAK als großzügige Schenkung überlassen. Ein Geschenk, das nun alle Besucher*innen entdecken dürfen.
GASTKURATORIN:
Waltraud Neuwirth
MAK KURATORIN:
Kathrin Pokorny-Nagel, Leitung MAK Bibliothek und Kunstblättersammlung
zus. Veranstaltungen / additional events
Begleitet wird die Ausstellung von einem Vermittlungsprogramm für Kinder und Erwachsene. Es warten Führungen, Workshops mit glitzernden Baukästen für individuelle Baumschmuckkreationen und ein digitales Tool, mit dem man selbst zur*m Designer*in werden kann.
Ergänzend zur Advent-Ausstellung lädt das MAK erstmalig auch zum Design-Weihnachtsmarkt in seinen Garten. Beim X-MAK Winter Garden trifft Weihnachtsatmosphäre auf Design der besonderen Art.
Zudem wird auch im MAK Shop eine Auswahl Gablonzer Schmucks angeboten.
Veranstalter / Institution
MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst - MAK
Stubenring 5
AT 1010 Wien
Tel.: (+43-1) 711 36-248 Fax: +43-(0)1- 713 10 26 E-Mail: office@MAK.at WWW: http://www.mak.at |
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DAS SCHATZBUCH VON ST. EMMERAM

Von/from: 30.10.2025 Bis/until: 01.03.2026
Die Ausstellung feiert eine Entdeckung. Das bis vor kurzem unbekannte Schatzbuch des Regensburger Reichsstifts St. Emmeram wird erstmals öffentlich gezeigt. Farbenfroh präsentiert der um 1750 entstandene Prachtband mit 72 großformatigen aquarellierten Federzeichnungen den Kirchenschatz der altehrwürdigen Benediktinerabtei. Eindrucksvoll vermittelt er ein anschauliches Bild von der sakralen Prachtentfaltung in der Mitte des 18. Jahrhunderts und stellt somit eine einzigartige historische Quelle aus der Zeit des Rokokos dar.
Schätze aus Kirchen und Klöstern wurden aufgrund ihrer Kostbarkeit bisweilen in aufwendig gestalteten Büchern bildlich dokumentiert. Das Schatzbuch von St. Emmeram ist umso bedeutender, als viele der dort verewigten Gold- und Silberobjekte im Zuge der Säkularisation eingeschmolzen wurden. Einige kostbare Stücke blieben dennoch erhalten und werden zusammen mit prunkvollen liturgischen Gewändern aus luxuriösen Seidenstoffen in der Ausstellung gezeigt.
Veranstalter / Institution
Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3
DE 80538 München
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GEFÄSS | SKULPTUR 4: DEUTSCHE UND INTERNATIONALE KERAMIK SEIT 1946

Von/from: 08.11.2025 Bis/until: 04.10.2026
Der künstlerischen Studiokeramik hat das GRASSI Museum für Angewandte Kunst seit 2008 bereits drei große und vielbeachtete Ausstellungen gewidmet.
Sie zählt zu den stark gewachsenen und international hochkarätig besetzten Sammlungsbereichen. Herausragende Erwerbungen und Schenkungen geben nun Anlass für eine Fortsetzungsausstellung. Sie zeichnet die künstlerischen Entwicklungen seit 1946 bis in die jüngste Gegenwart nach und lässt die keramischen Arbeiten, ihre Formenkraft und Glasurschönheit in ästhetische Zwiesprachen treten, dabei immer wieder das Verhältnis von zweckgebundenem Gefäß und autonomer Skulptur auslotend.
Die beiden künstlerischen Ansätze stehen sich in der Ausstellung gegenüber – nicht als Gegensätze, sondern vielmehr in einem wechselseitigen Dialog. In der dualen und chronologischen Anordnung wird deutlich, dass sich die moderne Studiokeramik zunehmend der bloßen Nutzbarkeit entzieht und mit der skulpturalen Eigenständigkeit experimentiert, ohne das Thema „Gefäß“ aus dem Auge zu verlieren.
Veranstalter / Institution
GRASSI Museum für angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11
DE 04103 Leipzig
Tel.: +49(0)341 2229 100 Fax: 0341/2133735 E-Mail: grassimuseum@leipzig.de WWW: www.grassimuseum.de |
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ZAUBER DER REVUE: Art déco-Dosen mit Tanz- und Varietéfiguren

Von/from: 28.11.2025 Bis/until: 12.04.2026
In den Goldenen Zwanzigern prägten Revue und Varieté das Lebensgefühl der Großstädte – allen voran Paris und Berlin. Sie standen für eine neu gewonnene Freiheit und fanden sich als beliebte Motive in Zeitschriften und auf Postkarten wieder. Tänzerinnen in modischen Kostümen, mit Zigarettenspitzen, modernen Frisuren, Glitzer oder Federschmuck verkörperten die kulturelle Aufbruchsstimmung der Zeit. Auch die Porzellanmanufakturen der 1920er Jahre griffen diesen Trend auf. Gezeigt werden Dosen aus der Sammlung von Prof. Peter Schatt – darunter auch außergewöhnliche Stücke der französischen Firma Robj.
Veranstalter / Institution
GRASSI Museum für angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11
DE 04103 Leipzig
Tel.: +49(0)341 2229 100 Fax: 0341/2133735 E-Mail: grassimuseum@leipzig.de WWW: www.grassimuseum.de |
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