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Ausstellungsbesucher, Museumsprofis und Journalisten finden hier Sonderausstellungen aus ganz Europa. Abgedeckt werden nach ICOM Museen, Ausstellungshallen, Science Centers, Botanische Gärten, Zoos etc Geographisch decken wir die europäische Türkei und Israel zusätzlich ab. Vuele Museen haben leider nicht mehr die Kapazitäten, uns Ihre Ausstellungen mitzuteilen.SQL-Datenbankabfrage sowie oben Abfrage des gesamten Portals mittels Google.

Viel Vergnügen!

Welcome to our exhibition module covering Europe, European Turkey and Israel. According to ICOM we include museums, exhibition halls, science centers, botanical gardens, zoos etc. Due to reduction of personnel, many museums are unable to communicate their exhibitions to us. SQL-query with additional Google search tool for the whole portal. Enjoy!

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Im STUDIO: Länderverbindend – Coburg an der Burgenstraße Thüringen


Von/from: 03.04.2020  Bis/until: 10.01.2021

Thüringen ist das deutsche Burgenland. Ob zur Ruine verfallen oder zum Schloss ausgebaut, ob über Jahrhunderte erhalten oder erst im Historismus wiederentdeckt – Burgen prägen die Kulturlandschaft nördlich und südlich des Thüringer Waldes in einer für Deutschland einzigartigen Vielfalt. Entdecken kann diese Vielfalt, wer sich auf die „Burgenstraße Thüringen“ begibt.

Die Veste Coburg – heute im Norden Bayerns – ist Teil dieser Kulturlandschaft und gehört deshalb auch der „Burgenstraße Thüringen“ an. Seit dem 14. Jahrhundert in wettinischem Besitz, sicherte sie fortan die sächsisch-thüringischen Territorien nach Süden hin ab. Bedeutung erlangte die Veste auch als kursächsische Nebenresidenz und nicht zuletzt als Stammsitz des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Coburg in Bayern“ nehmen die Kunstsammlungen der Veste Coburg 2020 speziell diese bleibenden Bezüge zu Thüringen in den Blick.

Die Studioausstellung zeigt Objekte, die jeweils charakteristisch für eine bestimmte Anlage sind. Zugleich wird das Burgenland Thüringen in seiner hohen baulichen Qualität und kulturgeschichtlichen Vielfalt vorgestellt.

 
Öffnungszeiten / Opening
Bis 08.11.2020: täglich 9.30 bis 17 Uhr. Ab 10.11.2020: Di. bis So. 13 bis 16 Uhr. Geöffnet an den Montagen 28.12.2020 und 4.1.2021. Geschlossen am 25., 26. und 31.12.2020

Veranstalter / Institution
Kunstsammlungen der Veste Coburg
Veste Coburg
DE 96450 Coburg

Tel.: 09561/8790
Fax: 09561/879-66
E-Mail: sekretariat@kunstsammlungen-coburg.de
WWW: https://www.kunstsammlungen-coburg.de/

Gut betucht – Textilerzeugung bei den Alamannen


Von/from: 27.05.2020  Bis/until: 17.01.2021

Die seit 7. Februar 2020 im Ellwanger Alamannenmuseum präsentierte und bis 5. Mai 2020 unterbrochene Sonderausstellung "Gut betucht – Textilerzeugung bei den Alamannen" wird bis 17. Januar 2021 verlängert. Erfreulicherweise haben die rund ein Dutzend Leihgeber der Ausstellung dem Wunsch des Museums zugestimmt, die siebenwöchige Schließzeit und den derzeitigen Neustart unter erschwerten Bedingungen auf diese Weise auszugleichen. Auch der Förderverein Alamannenmuseum Ellwangen, der die Ausstellung maßgeblich fördert, begrüßt die Verlängerung. Beim Begleitprogramm konnten inzwischen für die meisten Angebote Nachholtermine festgelegt werden und auch die Begleitpublikation erscheint in den nächsten Tagen.

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung zur Kleidung der Alamannen stehen neue Erkenntnisse der Textilarchäologie. Wolle und Leinen waren die hauptsächlich zur Verfügung stehenden Materialien. Anhand von archäologischen Funden werden die einzelnen Schritte vom Schaf zum fertigen Mantel nachvollziehbar. Doch die Herstellung von Leinenstoffen war noch viel aufwendiger.

Im Gebiet der Alamannen haben sich Textilien durch die Zeit nur sehr schlecht erhalten. Deshalb zeigt die Ausstellung an Repliken ausgewählter Beispiele, wie die Kleidung ausgesehen haben könnte. Etwas Besonderes stellt dabei die Installation der Grablege einer vornehmen Dame aus Lauchheim dar: Sie zeigt, in welcher Kleidung und mit welchen Textilbeigaben die Tote bestattet wurde.

Die Ausstellung zeigt auch den Arbeitsaufwand, der mit der Herstellung eines einzigen Kleidungsstückes verbunden ist. Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit sind also keine Erfindung unserer Zeit.

Ich habe nichts anzuziehen! Gemeint ist damit aber nicht, dass man nun in die Not käme, nackt herumlaufen zu müssen. Sondern das genaue Gegenteil ist der Fall: die Auswahl an Kleidung, die im Schrank hängt, ist so groß, dass einem die Auswahl schwerfällt. Und wenn man trotzdem nicht weiterweiß, kann man sich immer noch über das Internet ein neues Outfit bestellen und bekommt es auch noch schnellstens ins Haus geliefert.

Ganz anders sah es da zu Zeiten der Alamannen aus. Zum einen gab da weder Schränke noch Internet. Zum anderen war die Anzahl der Kleidungsstücke, aus denen man wählen konnte, doch recht überschaubar. Gar mancher war tatsächlich froh, wenn er nicht nackt laufen musste.

Seit der Mensch begonnen hat, Kleidung zu tragen, spielt nicht nur die Schutzfunktion eine wichtige Rolle, sondern sehr schnell kam auch der ästhetische Aspekt hinzu. Aber erst mit der Herstellung von Garn aus einzelnen Fasern und deren Weiterverarbeitung zu Textilien besteht die Möglichkeit, das Aussehen selbst zu bestimmen. Seit dieser Zeit haben sich die einzelnen Arbeitsschritte nicht wesentlich verändert. Nur übernehmen heute Maschinen, was Jahrtausende lang mühevolle Handarbeit war. Erst durch die Industrialisierung der Textilproduktion ist die für uns heute selbstverständliche große Auswahl an Kleidungsstücken möglich geworden.

Anfang Juni erscheint die 64-seitige Begleitpublikation zur Ausstellung mit Texten des Ausstellungskurators Jürgen Heinritz und Beiträgen des Museumsleiters Andreas Gut, der Textilarchäologin Christina Peek, der Weberin Mina Kaiser und der Lehrstuhlinhaberin für Modedesign mit dem Schwerpunkt Strick- und innovatives Produktdesign am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach, Ellen Bendt. Das Buch bildet den vierten Band der Reihe Schriften des Alamannenmuseums Ellwangen und kostet 7,90 Euro.

In Kooperation mit der Initiative Fairtrade-Town Ellwangen startete mit der Wiederöffnung des Alamannenmuseums am 6. Mai am Museumseingang auch die Posterausstellung „Ich mache deine Kleidung! Die starken Frauen aus Süd Ost Asien“ des Vereins FEMNET e.V. in Bonn als Zusatzausstellung zur Sonderausstellung „Gut betucht“, die ursprünglich am 22. April mit einem Vortrag eröffnet werden sollte. Sie ist wie die gesamte Sonderausstellung nun bis zum 17. Januar zu sehen, der Vortrag wird am 8. Juli nachgeholt.

Die Posterausstellung zeigt in neun Stationen Portraits von Textilarbeiterinnen aus Kambodscha und Bangladesch. Sie bietet Informationen über die Rolle von Frauen, ihren Arbeitsbedingungen und -rechten in Asien und gibt den porträtierten Frauen aus dem Süden eine Stimme im Kampf um bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Behandelt werden die Themen Diskriminierung von Frauen, Doppelbelastung der Frau, Kinderarbeit, Arbeitsbedingungen im informellen Sektor und in der Heimarbeit, endlose Arbeitszeiten, Schuften für Hungerlöhne, Arbeitssicherheit, Gewerkschaftskampf, sowie Informationen zu den Ländern Bangladesch und Kambodscha. Den Abschluss bilden Verbrauchertipps unter der Überschrift "Engagiere Dich".

Die Ausstellung wurde ursprünglich von der niederländischen Kampagne für Saubere Kleidung unter dem Titel „Who runs the World? Girls!“ erstellt und wird seit 2014 als Wander- und Posterausstellung des in Bonn ansässigen Vereins FEMNET e.V. – feministische Perspektiven auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland und in der Schweiz eingesetzt. Porträtiert wurden die Frauen in ihren Heimatstädten Ende 2013 von der niederländischen Fotografin Marieke van der Velden. Im Alamannenmuseum ist sie in Kooperation mit der Initiative Fairtrade-Town Ellwangen zu sehen.

Aufgrund der privaten Initiative einer Ellwanger Familie entstand vor einiger Zeit die Broschüre "Etwas Tun: Kleine Schritte, um die Welt etwas besser zu machen“ mit nützlichen Verbrauchertipps zum Thema Nachhaltigkeit und „faire Kleidung“. Diese ist im Rahmen der Sonderausstellung "Gut betucht“ ab sofort auch im Alamannenmuseum kostenlos erhältlich.
 
Öffnungszeiten / Opening
Dienstag bis Freitag 14-17 Uhr
Samstag, Sonntag 13-17 Uhr
sowie nach Vereinbarung

zus. Veranstaltungen / additional events
Führungen am
5.7.2020, 2.8.2020, 6.9.2020, 4.10.2020, 1.11.2020, 6.12.2020 und 3.1.2021
jeweils um 15 Uhr

Kuratorenführungen mit Jürgen Heinritz am
12.7.2020, 23.8.2020, 27.9.2020, 11.10.2020, 22.11.20, 13.12.2020, 10.1.2021 und 17.1.2021
jeweils um 15 Uhr

Kunkelstube im Museum
Offenes Treffen zum Spinnen von Tier- und Pflanzenfasern am
11.7.2020, 8.8.2020, 12.9.2020, 10.10.2020, 14.11.2020, 12.12.2020 und 9.1.2021
jeweils 15-17 Uhr.

Aktionstag "Wolle" mit Krainer Bergschafen im Museumshof
13.9.2020
jeweils 13-17 Uhr

Aktionstag "Wie man’s dreht – Brettchenweben"
28.6.2020
13-17 Uhr

Aktionstage "Färben und Färbepflanzen"
19.7.2020 und 6.9.2020
jeweils 13-17 Uhr

6. Ellwanger Alamannen-Forum zum Thema "Textilien im frühen Mittelalter"
10. und 11.10.2020
jeweils 13-17 Uhr

Museumskurse (Anmeldung erforderlich):

Brettchenweben für Anfänger
19./20.9.2020

Brettchenweben für Fortgeschrittene
26./27.9.2020

Nadelbinden für Anfänger
Nachholtermin am 27./28.6.2020

Nadelbinden für Fortgeschrittene: Jenseits von Oslo
Nachholtermin am 11.7.2020

Nadelbinden für Fortgeschrittene: Warme Füße – Socken nadelbinden
Nachholtermin am 12.7.2020

Einführung in das Kammweben
Nachholtermin am 26.7.2020 und 3.10.2020

Workshops für Schulen

Meine Kleidung. Mein Konsum. Meine Verantwortung, mit Barbara Sora Gundling, Verein FEMNET e.V., Bonn (Anmeldung erforderlich)
Alamannenmuseum
Nachholtermin am 9.7.2020, 7.45-9.45 Uhr oder 10.45-12.45 Uhr

Vortragsreihe
Das Museum ist jeweils bis Vortragsbeginn geöffnet.
Eintritt jeweils 5 Euro:

24.6.2020, 18 Uhr
Dr. Johanna Banck-Burgess, Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Esslingen
Textilarchäologie. Spagat zwischen Forschung und Öffentlichkeit
Alamannenmuseum

Nachholtermin am 8.7.2020, 18 Uhr
Barbara Sora Gundling, Verein FEMNET e.V., Bonn
Kaufen, anziehen, wegwerfen. Die Modeindustrie zwischen Wertschätzung & Wertschöpfung
Kapelle der Comboni-Missionare, Rotenbacher Straße 8, Ellwangen (100 Meter vom Museum entfernt)

9.9.2020, 18 Uhr
Prof. Dipl.-Des. Ellen Bendt, Hochschule Niederrhein, Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik, Mönchengladbach
Wolle und Leinen – Nachhaltige Funktionsfasern der Zukunft?
Alamannenmuseum

30.9.2020, 18 Uhr
Jürgen Heinritz, Pleidelsheim
Spinnen und Weben in Mythen und Märchen
Alamannenmuseum

 
Veranstalter / Institution
Alamannenmuseum Ellwangen
Haller Str. 9
DE 73479 Ellwangen

Tel.: +49 7961 969747
Fax: +49 7961 969749
E-Mail: alamannenmuseum@ellwangen.de
WWW: http://www.alamannenmuseum-ellwangen.de


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Ägyptisches Fayencefläschchen aus Jericho: Ashmolean Museum, Oxford

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•TEPPICHART
•TEPPICH-TEIL
•TEPPICHFORMAT UND -FUNKTION
•TEPPICH-DEKOR
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