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Sonderausstellungen Upcoming and running exhibitions
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11 gefunden / found
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Ein Gebäude Erster Klasse - 175 Jahre Fürther Rathaus

Von/from: 01.11.2025 Bis/until: 03.05.2026
Fürth wurde 1808 zur Stadt und 1818 zur „Stadt Erster Klasse“ des Königreichs Bayern erhoben. Durch diese Entwicklung bekam es eine eigene Verwaltung unter Leitung von zwei Bürgermeistern, einem Magistratsrat und einem Gemeindekollegium.
Davor war Fürth ein lebhafter Marktflecken mit drei Herrschern: dem Bistum Bamberg, dem Markgraftum Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg – ohne zentrale Administration und entspre-chendem Verwaltungsbau.
Also musste nach dem Übergang an Bayern und der Stadtwerdung endlich ein Rathaus gebaut werden. Es entstand auf Initiative des ersten Bürgermeisters Franz Joseph von Bäumen vor über 175 Jahren und wurde an Silvester 1850 seiner Bestimmung übergeben. Seitdem beherrscht es mit seinem imposanten, ungefähr 52 Meter hohen Turm, der an den Florentiner Palazzo Vecchio erinnert, die Stadtansichten Fürths. Der Bau drückt das Selbstbewusstsein der sich im 19. Jahrhundert schnell entwickelnden Industriestadt aus und beherbergt bis heute einen Teil der Stadtverwaltung.
Die Sonderausstellung zeigt die wechselvolle und interessante Geschichte des wichtigen Gebäudes von den Anfängen bis zur heutigen Zeit. Entwürfe von diversen bedeutenden Architekten wie beispielsweise Leo von Klenze sind ebenso zu sehen, wie die Pläne von Eduard Bürklein, jenem Architekten, der mit der Unterstützung seines Bruders Friedrich den Bau anhand dieser Vorlagen verwirklichte.
Zeitgenössische Abbildungen auf Stichen und Lithografien sowie alte und neue Fotografien und Postkarten zeigen das Bauwerk im Laufe der Zeit durch die verschiedenen Epochen bis heute. Sie alle veranschaulichen die historische Bedeutung des beeindruckenden Fürther Wahrzeichens.
Veranstalter / Institution
Stadtmuseum Fürth
Ottostraße 2
DE 90762 Fürth
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Heroisch und verklärt – Der Bauernkrieg im Spiegel von Kunst und Diktatur

Von/from: 08.11.2025 Bis/until: 27.04.2026
Nordoratorium
Eine Ausstellung des Salzburg Museum im DomQuartier Salzburg
1524–1526 erhob sich in Mitteleuropa die einfache Bevölkerung gegen Adel und Klerus: Hunderttausende Bauern, aber auch Stadtbürger, Handwerker und Bergleute kämpften für ihre traditionellen Rechte, religiöse Freiheiten und eine gerechtere Verteilung von Wohlstand und natürlichen Ressourcen. Im Mai 1525 erfasste der Aufstand auch das Fürsterzbistum Salzburg und brachte es an den Rand des Untergangs. Der „Deutsche Bauernkrieg“, wie ihn spätere Generationen nannten, wurde vielerorts blutig niedergeschlagen. Doch die Erinnerung an den Aufstand des „gemeinen Mannes“ gegen die Obrigkeit blieb lebendig.
Die Gastspiel-Ausstellung des Salzburg Museum im DomQuartier widmet sich der Frage, wie der Bauernkrieg in Kunst und Literatur späterer Epochen gedeutet wurde – und wie ihn autoritäre Regime im 20. Jahrhundert für ihre Propaganda missbrauchten. Ausgehend vom Salzburger Bauernkrieg 1525/26 spannt die Schau den Bogen bis in die Gegenwart und zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler das Thema in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Umbrüche immer wieder neu interpretierten.
Kuratoren: Cornelia Mathe, Andreas Zechner
zus. Veranstaltungen / additional events
Kurator:innenführungen*
MI, 12. November 2025, 15 Uhr
MI, 10. Dezember 2025, 15 Uhr
SA, 10. Jänner 2026, 11 Uhr
MI, 25. Februar 2026, 15 Uhr
SA, 7. März 2026, 11 Uhr
MI, 15. April 2026, 15 Uhr
Führungen
SA, 15. November 2025, 11 Uhr
SA, 20. Dezember 2025, 11 Uhr
MI, 28. Jänner 2026, 15 Uhr
SA, 7. Februar 2026, 11 Uhr
MI, 25. März 2026, 15 Uhr
SA, 25. April 2026, 11 Uhr
Führung und Gespräch*
FR 20.3.2026, 16 Uhr: Die Kurator:innen Cornelia Mathe und Andreas Zechner
führen durch die Ausstellung und laden anschließend zu einem Gespräch mit
den externen Experten Martin Knoll und Peter Kramml ein.
*Anmeldung erforderlich: anmeldung@domquartier.at
Onlinetickets: shop.domquartier.at
Veranstalter / Institution
DomQuartier Salzburg
Residenzplatz 1
AT 5020 Salzburg
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Fastnacht. Tanz und Spiele in Nürnberg

Von/from: 11.11.2025 Bis/until: 15.02.2026
Die „fünfte Jahreszeit“ begeistert Menschen seit Jahrhunderten. Basierend auf fest im Kirchenjahr verankerten Bräuchen entwickelte sich Nürnberg im Spätmittelalter zu einer Fastnachtshochburg.
Anlässlich des 975-jährigen Stadtjubiläums präsentiert die Sonderausstellung „Fastnacht. Tanz und Spiele in Nürnberg“ die faszinierende Geschichte der Nürnberger Fastnacht, die auf eine fast 600-jährige Tradition zurückblickt.
Neben einer Vielzahl an heute noch bedeutenden Fastnachtsspielen, welche in Wirtshäusern und privaten Wohnungen aufgeführt wurden, begingen die Nürnberger schon im 15. Jahrhundert den sogenannten Schembartlauf (Maskenlauf). Die Teilnehmenden zogen in bunten Kostümen durch die Innenstadt, spielten „verkehrte Welt“ und verteilten Naschereien. Das Patriziat machte den Schembartlauf in wenigen Jahrzehnten zum Prunkumzug mit immer aufwendigeren Verkleidungen.
Ausgangspunkt für die Ausstellung sind die kostbaren Schembartbücher, die nach Einführung der Reformation in einer Vielzahl entstanden. Diese fanden ihren Weg um die Welt und prägen damit die Geschichte von Fastnacht in Nürnberg bis heute.
Doch was passiert, wenn man diese Bücher hinterfragt? Der Blick auf die Akteure offenbart schnell politische Motive und den Drang nach Macht und Prestige. Und wie gestaltete sich die Fastnacht in Nürnberg eigentlich abseits des in die Welt getragenen Bildes? Die Ausstellung lädt ein, mit uns einem frühen Hype auf den Grund zu gehen und mit interaktiven Elementen und einem spannenden Vermittlungs- und Begleitprogramm für Groß und Klein die Nürnberger Fastnacht neu zu entdecken.
Veranstalter / Institution
Germanisches Nationalmuseum
Kartäusergasse 1
DE 90402 Nürnberg
Tel.: nicht mitgeteilt / hitherto no information Fax: +49-911-1331 200 E-Mail: info@gnm.de WWW: https://www.gnm.de |
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Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht

Von/from: 14.11.2025 Bis/until: 07.06.2026
Für November 2025 plant das Deutsche Historische Museum die Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht“. Verhandelt werden 800 Jahre Geschichte: Der Bogen reicht von Hildegard von Bingens Begriff der „viriditas“, der grünen Schöpferkraft, im 12. Jahrhundert bis zur frühen Anti-Atomkraft-Bewegung in Wyhl und den unterschiedlichen Naturkonzepten in beiden Deutschlands im späten 20. Jahrhundert. Die Vereinnahmung des angeblich Natürlichen war zudem eine der ideologischen Grundlagen für die NS-Diktatur, die sowohl die „äußere“ als auch die „innere Natur“ mit einer Unzahl von Gesetzen in ihre Definitionsmacht und Gewalt bringen wollte. Die „Nürnberger Gesetze“ und das „Reichsnaturschutzgesetz“ wurden im gleichen Jahr erlassen: 1935.
In fünf chronologisch angeordneten Räumen mit verschiedenen Stationen werden die Zeiträume durchschritten. Diese Stationen sollen in Form von „Vignetten“ Ereignisse oder Entwicklungen vorstellen, in denen der Naturbegriff auf markante Weise verändert oder geprägt wird. Mit dem Projekt soll großräumig die sich wandelnde Bedeutung und Begrifflichkeit von „Natur“ in den Blick genommen und als politischer Faktor in der deutschen Geschichte herausgearbeitet werden. Die historischen Etappen dieses Wandels werden nachgezeichnet, wie auch die Politisierung und Instrumentalisierung des Naturbegriffs in der deutschen Geschichte. Wer definiert, was als Natur gilt? Wer hat Zugriff darauf? Wie verändert sich, was als innere und äußere Natur verstanden wird? Und was passiert, wenn unvorhergesehene Ereignisse eintreten, auf die politische Handlungen erfolgen müssen?
Die Ausstellung wird von Prof. Dr. Julia Voss kuratiert.
Veranstalter / Institution
Deutsches Historisches Museum GmbH
Unter den Linden 2 und Pei-Bau, Hinter dem Gießhaus 3
DE 10117 Berlin
Tel.: +49 - (0)30 - 20304 - 0 Fax: +49 - (0)30 - 20304 - 543 E-Mail: info@dhm.de WWW: https://www.dhm.de/ |
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Aufbruch! Kärnten ↔ Steiermark

Von/from: 12.12.2025 Bis/until: 06.01.2027
Am 14. Dezember 2025 geht die Koralmbahn in Betrieb. Aus diesem Anlass planen das Grazer Museum für Geschichte und das KÄRNTEN.MUSEUM eine gemeinsame kulturhistorische Ausstellung zur besonderen Beziehung der beiden Bundesländer Kärnten und Steiermark.
Ausgangspunkt des Projekts ist die Frage, warum sich Menschen in diesem Raum in den letzten 1.000 Jahren auf den Weg gemacht haben. Ihre zentralen Motive – überleben, beherrschen und verwalten, Handel treiben und arbeiten, forschen und lernen sowie die Suche nach Erholung – bilden die Kapitel der in Summe rund 800 qm großen Schau in Graz und Klagenfurt. Verbunden werden diese Kapitel durch die Wege, die historisch nachweisbaren Verbindungslinien zwischen den heutigen Bundesländern.
Ob Pack, Drau oder Soboth – je nach Zeit und Stand der technischen Entwicklung waren sie mehr und weniger bedeutend und schwer zu bewältigen. In der Ausstellung werden sechs davon als Atmosphärenraum filmisch umgesetzt.
Kooperation mit kärnten.museum Klagenfurt.
Veranstalter / Institution
Museum für Geschichte
Sackstraße 16
AT 8010 Graz
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