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Sonderausstellungen Upcoming and running exhibitions
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Bergleben in Bronze - Eine Hommage an die Alpwirtschaft

Von/from: 12.04.2025 Bis/until: 31.12.2026
Ausgehend von der Schenkung eines Künstlers, der dem Agrarmuseum Burgrain eine Serie von Plastiken zum Leben und Arbeiten in den Alpen vermacht hat, widmet sich das Museum dieses Jahr der faszinierenden Welt der Alp- und Berglandwirtschaft. In einer Reihe von Veranstaltungen wird der Fokus auf die Besonderheiten, Herausforderungen und Innovationen dieser Wirtschaftsform gelegt.
Es wird thematisiert, dass Bergbetriebe aufgrund des bewegten Reliefs, der kürzeren Vegetationszeit und der hohen ökologischen Dynamik anders wirtschaften müssen als Betriebe in den Talgebieten; dass dies seit dem 19. Jahrhundert als Problem wahrgenommen und die dabei entstandene Kulturlandschaft gleichzeitig touristisch vermarktet wird, und dass sich die Alp- und Berglandwirtschaft trotz ihrem Image des Traditionellen im Verlauf der letzten Jahrzehnte stark verändert haben. Nicht zuletzt kommt zur Sprache, dass die Alpsaison in der Schweiz seit 2023 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO zählt.
Die erwähnten Bronzeplastiken können entlang eines neu gestalteten Pfades besichtigt werden und erwecken das Thema zusätzlich zum Leben.
Hinweis: Das Ausstellungsende ist reine notwendige fiktive Eingabe.
Veranstalter / Institution
Schweizerisches Agrarmuseum Burgrain
Burgrain 24
CH 6248 Alberswil-Willisau
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Auszug (Bruseum)

Von/from: 02.10.2025 Bis/until: 01.11.2026
Günter Brus hat die internationale Kunstgeschichte mit seinen Aktionen und Bild-Dichtungen nachhaltig beeinflusst. Im BRUSEUM wird ein konzentrierter Einblick in sein vielfältiges als auch umfangreiches Schaffen gezeigt. Dieser beschränkt sich im Moment auf den ersten Raum.
Neben selten gezeigten Werken aus seiner frühen informellen Zeit sind Dokumentationen seiner Aktionen zwischen 1964 und 1970 zu sehen, die seinen internationalen Stellenwert als Vorreiter der Body Art begründeten.
Seinem Bruch mit der Körperkunst folgt eine Hinwendung zur Zeichnung – der Schnitt am eigenen Körper wird wieder zum Zeichen auf dem Papier. Die offene Verquickung von Wort und Bild, der fließende Übergang von Geschriebenem und Gezeichnetem zeigt den Doppelbegabten einmal mehr als Erneuerer und Grenzüberschreiter.
Die sogenannte Bild-Dichtung versteht er als eigenständige künstlerische Gattung an der Schnittstelle zwischen Literatur und bildender Kunst. Die Sammlungsauswahl zeigt die Kontinuitäten von Motiven und Arbeitsprozessen seines über fünf Jahrzehnte währenden künstlerischen Schaffens.
Veranstalter / Institution
Neue Galerie Graz
Joanneumsviertel, Zugang Kalchberggasse
AT 8010 Graz
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Denken über die Dinge – Kunst-Interventionen II

Von/from: 11.02.2026 Bis/until: 08.11.2026
Drei KünstlerInnen – die Keramikerin Stephanie Borchardt (Garmisch-Partenkirchen), der Gestalter und Schreinermeister Christoph Leuner (Garmisch-Partenkirchen) und der Maler und Poet Günter Nosch (Weilheim) – treten in einen spannenden Dialog mit der Sammlung des Museums. Dabei ist das gemeinsame Thema das Nachdenken über den Sinn und die Form von Objekten.
Günter Nosch nennt sein Projekt „Duden dichten“. Dafür werden rund 50 Exponate der Sammlung, die ständig ausgestellt sind, wortspielerisch neu betitelt und in der Kürze und Anmutung des Dudens scheinbar sinnvoll erklärt. Neben der Lust am Spiel ist das Ziel, unsere Sichtweise auf den Kopf zu stellen. Einzelne ausgewählte Werke auf Glas, Holz und Karton werden gleichzeitig in den Kontext der Sammlung gestellt. Christoph Leuners Skulptur-Gefäße – er selbst bezeichnet sie als Hohl-Körper - treten in Form und Funktion in Kommunikation mit der ständigen Sammlung. Es geht ihm um das Nachdenken über Volumen, Formen, Materialität, Bearbeitung und nicht zuletzt die Bedeutung von Objekten. Seit 35 Jahren lotet er die Grenzen zwischen Offensichtlichem und Verborgenen aus, das macht die Gegenüberstellung mit den historischen Objekten so spannend.
Die Keramikerin Stephanie Borchardt erweitert und spiegelt den historischen Bestand der Gebrauchsgefäße des Museums durch ihr Geschirr aus Steinzeug. Sie nimmt in ihren Arbeiten historische Formen und Handwerkstechniken auf, gestaltet aber gleichzeitig klar erkennbar, individuell und zeitgenössisch. Für diese Ausstellung entwickelte sie eine eigene Serie mit in Ton gebrannten fotografischen Elementen.
Die Interventionen irritieren die Sehgewohnheiten und eröffnen neue Assoziationen – sozusagen einen frischen Blick auf historische Objekte und ermöglichen so ein dialogisches Museumserlebnis über das gesamte Jahr.
Veranstalter / Institution
Museum Werdenfels (ex: Werdenfelser Museum)
Ludwigstraße 47
DE 82467 Garmisch-Partenkirchen
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Leonor Fini

Von/from: 22.10.2026 Bis/until: 28.02.2027
Die SCHIRN präsentiert im Herbst 2026 die erste große Ausstellung zu Leonor Fini in Deutschland. Rund 150 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Objekte, geben einen umfassenden Einblick in das faszinierende Œuvre der Künstlerin.
Veranstalter / Institution
Schirn Kunsthalle
Gabriel-Riesser-Weg 3
DE 60325 Frankfurt
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